
Alarmstufe Gelb an der Costa Blanca: Behörden warnen vor Starkregen und schweren Sturmböen
Die spanischen Behörden warnen vor heftigen Regenfällen und Sturm an der Costa Blanca. Von heute Abend bis morgen früh gilt Warnstufe Gelb für Alicante, Benidorm und die Marina Alta. Lokale Sperrungen sind bereits aktiv.
Unwetterwarnung für die Costa Blanca: Starkregen und Sturmböen erwartet
Die spanischen Wetterbehörden haben für den heutigen 18. Mai 2026 eine offizielle Warnung der Stufe Gelb herausgegeben. Betroffen ist der gesamte Küstenstreifen der Costa Blanca. Die Vorhersagen deuten auf eine instabile Wetterlage hin, die insbesondere in den Abend- und Nachtstunden zu erheblichen Beeinträchtigungen führen kann.
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Nach offiziellen Angaben des Wetterdienstes ist mit Niederschlagsmengen zwischen 40 und 60 Litern pro Quadratmeter innerhalb eines Zeitfensters von zwölf Stunden zu rechnen. In einigen Gebieten könnten diese Werte lokal sogar auf bis zu 80 Liter ansteigen. Die Warnung tritt heute um 18:00 Uhr in Kraft und bleibt voraussichtlich bis morgen früh um 06:00 Uhr bestehen.
Betroffene Regionen und Sicherheitsmaßnahmen
Die Behörden haben eine Liste der Städte und Gemeinden veröffentlicht, in denen die höchste Wachsamkeit geboten ist. Dazu zählen:
- Jávea und Denia
- Calpe und Altea
- Benidorm und Villajoyosa
- Alicante-Stadt
In den Comarcas Marina Alta und Marina Baixa wurde bereits der Notfallplan INUNCAT durch die Generalitat Valenciana aktiviert. Dies ist eine präventive Maßnahme, um die Einsatzkräfte in erhöhte Bereitschaft zu versetzen und die Koordination im Falle von Überschwemmungen zu gewährleisten.
Windgeschwindigkeiten und Küstenschutz
Neben dem Regen stellt der Wind eine erhebliche Gefahr dar. Es werden Sturmböen mit Geschwindigkeiten von bis zu 75 km/h erwartet. Besonders exponierte Lagen, wie das Kap La Nao, müssen sich auf noch heftigere Windstärken von bis zu 95 km/h einstellen.
Aufgrund der Wetterlage haben die lokalen Verwaltungen bereits erste Konsequenzen gezogen. In Jávea und Moraira wird mit einer Sperrung der Strände gerechnet, um Spaziergänger vor Wellenschlag und herabfallenden Gegenständen zu schützen. In Benidorm wurde die bekannte Promenade Levante bereits geräumt.
Wichtige Verhaltenstipps der Behörden
Um Sachschäden und Unfälle zu vermeiden, geben die zuständigen Stellen konkrete Handlungsempfehlungen für die Bevölkerung:
- Tiefgaragen meiden: Insbesondere in Hanglagen wird dringend davon abgeraten, Fahrzeuge in Tiefgaragen abzustellen, da hier ein erhöhtes Risiko für plötzliche Überflutungen besteht.
- Sicherung von Gegenständen: Lose Gegenstände auf Balkonen und Terrassen sollten gesichert oder ins Innere gebracht werden, um bei den erwarteten Sturmböen keine Gefahr darzustellen.
- Küstenbereiche meiden: Aufgrund der hohen Windgeschwindigkeiten und des Wellengangs ist der Aufenthalt in unmittelbarer Nähe zum Meer lebensgefährlich.
- Fahrten reduzieren: Es wird empfohlen, unnötige Autofahrten während des Warnzeitraums zu vermeiden, da Aquaplaning und Sichtbehinderungen das Unfallrisiko massiv erhöhen.
Die Situation wird von den Meteorologen fortlaufend beobachtet. Anwohner und Urlauber werden gebeten, die lokalen Nachrichten und offiziellen Durchsagen aufmerksam zu verfolgen.
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