
Beben-Serie im Atlantik: Vier Erdstöße nördlich von Gran Canaria registriert
Am Freitagmorgen kam es nördlich von Gran Canaria zu einer Serie von vier Erdbeben in 30 Kilometern Tiefe. Das stärkste Beben (4,8 mbLg) war auf Gran Canaria und Fuerteventura spürbar, verursachte jedoch laut Behörden keine Schäden.
Seismische Aktivität im Atlantik: Mehrere Erdstöße vor der Küste
In den Gewässern nördlich von Gran Canaria kam es am Freitagmorgen zu einer auffälligen Serie von Erderschütterungen. Die zuständigen spanischen Behörden registrierten insgesamt vier seismische Ereignisse, die sich innerhalb kurzer Zeit im Meer ereigneten. Das markanteste Beben erreichte eine Stärke von 4,8 mbLg und war für viele Bewohner der Kanarischen Inseln deutlich wahrnehmbar.
Hier könnte Ihre Werbung oder Dienstleistung stehen
Jetzt Werbung buchen →
Nach den Berechnungen des Nationalen Geografischen Instituts (IGN) lag das Zentrum dieses ersten und stärksten Bebens etwa 61 Kilometer von der Inselhauptstadt Las Palmas de Gran Canaria entfernt. Auch zu anderen Inseln wurde die Distanz genau bestimmt: Das Epizentrum befand sich rund 105 Kilometer in nordöstlicher Richtung von Santa Cruz de Tenerife sowie circa 117 Kilometer westlich der Nordküste Fuerteventuras.
Präzise Daten zur Tiefe und Stärke der Beben-Serie
Ein besonderes Merkmal dieser Ereigniskette ist die einheitliche Tiefe der Erdstöße. Nach einer detaillierten Überprüfung der Daten durch die Experten des IGN wurde festgestellt, dass alle vier Erschütterungen ihren Ursprung in einer Tiefe von exakt 30 Kilometern unter dem Meeresspiegel hatten.
Das Hauptbeben ereignete sich um 09:50 Uhr Ortszeit. In der Folgezeit wurden drei weitere Erdbewegungen in derselben Zone lokalisiert. Diese wiesen jedoch geringere Magnituden auf:
- Ein zweiter Stoß mit einer Stärke von 2,4 mbLg.
- Eine weitere Erschütterung von 3,3 mbLg.
- Ein abschließendes Ereignis mit einem Wert von 2,5 mbLg.
Von dieser Serie wurde lediglich das erste Beben der Stärke 4,8 von der Bevölkerung aktiv wahrgenommen. Die drei nachfolgenden Erschütterungen blieben für die Menschen auf den Inseln unbemerkt.
Wahrnehmung in der Bevölkerung und offizielle Entwarnung
Obwohl die Erschütterungen in zahlreichen Gemeinden auf Gran Canaria und auch auf Fuerteventura zu spüren waren, gab das Koordinationszentrum für Notfälle und Sicherheit (Cecoes 112) eine beruhigende Rückmeldung. Den offiziellen Angaben zufolge wurden trotz der spürbaren Intensität des ersten Bebens keinerlei Sachschäden oder Verletzungen gemeldet.
Die Liste der Orte, aus denen Wahrnehmungen gemeldet wurden, ist lang und umfasst weite Teile Gran Canarias. Dazu zählen unter anderem die Hauptstadt Las Palmas sowie Ortschaften wie Agaete, Arucas und El Carrizal. Auch aus Becerril, Gáldar, Los Quintanas, Piso Firme und dem Hafen Puerto de Las Nieves liegen Berichte vor. Weitere Meldungen stammen aus Tenteniguada, Agüimes, El Lomo de Valleseco, Casa de la Cal de San Mateo sowie Ingenio und Temisas.
Verhaltensempfehlungen der Behörden
Angesichts solcher Naturereignisse verweisen die zuständigen Stellen auf grundlegende Sicherheitsregeln, die das Nationale Geografische Institut zusammenfasst. Das empfohlene Verhalten im Falle eines Erdbebens lässt sich in drei zentralen Begriffen zusammenfassen: „Hinhocken, Deckung suchen und Ruhe bewahren“. Diese einfachen Maßnahmen dienen dazu, die persönliche Sicherheit während der Erschütterungen zu erhöhen. Die Behörden beobachten die Lage im Norden der Inseln weiterhin kontinuierlich, um über jede Veränderung der seismischen Lage sofort informieren zu können.
Hier könnte Ihre Werbung oder Dienstleistung stehen
Jetzt Werbung buchen →
