Drogenrazzia in Atarfe: Polizei findet 689 Pflanzen und rettet misshandelte Hunde
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Drogenrazzia in Atarfe: Polizei findet 689 Pflanzen und rettet misshandelte Hunde

In Atarfe (Granada) stieß die Guardia Civil bei einer Durchsuchung auf 689 Marihuana-Pflanzen. Neben dem Drogenfund entdeckten die Beamten zwei schwer vernachlässigte Hündinnen in kritischem Zustand.

23. Mai 20262 Min. Lesezeitde

Guardia Civil entdeckt bei Drogenrazzia vernachlässigte Tiere

In der Gemeinde Atarfe, gelegen in der Provinz Granada, hat ein Einsatz der spanischen Behörden zu einem zweifachen Ermittlungserfolg geführt. Was ursprünglich als gezielte Aktion gegen den illegalen Anbau von Betäubungsmitteln geplant war, deckte neben einer umfangreichen Plantage auch einen Fall von schwerer Tiervernachlässigung auf. Die Beamten der Guardia Civil betraten ein Wohnhaus mit dem Ziel, Beweismittel im Rahmen eines Antidrogen-Einsatzes sicherzustellen, und stießen dabei auf zwei leidende Tiere.

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Sicherstellung von fast 700 Marihuana-Pflanzen

Im Zuge der Durchsuchung des Anwesens in Atarfe konnten die Einsatzkräfte eine beträchtliche Menge an illegalen Substanzen lokalisieren. Nach offiziellen Angaben der Behörden wurden insgesamt 689 Marihuana-Pflanzen beschlagnahmt. Die Plantage befand sich innerhalb des Hauses und war das primäre Ziel des polizeilichen Zugriffs.

Die Sicherstellung dieser Menge an Pflanzen unterstreicht die Intensität der lokalen Bemühungen gegen den Anbau von Drogen in der Region Granada. Die Pflanzen wurden als Beweismittel gesichert und aus dem Verkehr gezogen.

Dramatische Entdeckung: Zwei Hündinnen in kritischem Zustand

Über den Fund der Drogenplantage hinaus bot sich den Beamten vor Ort ein erschütterndes Bild bezüglich der Tierhaltung. In dem Gebäude entdeckten die Einsatzkräfte zwei Hündinnen, die sich in einem besorgniserregenden Zustand befanden.

Die spanischen Behörden stuften die Situation der Tiere als einen Fall von schwerer Misshandlung durch Unterlassung ein. Die wichtigsten Details zum Zustand der Tiere:

  • Die beiden Hündinnen befanden sich in einem Zustand gravierender Vernachlässigung.
  • Die Beamten stellten Anzeichen von schwerem Verlassenwerden (abandono) fest.
  • Der gesundheitliche Status der Tiere erforderte ein sofortiges Eingreifen der Einsatzkräfte.

Der Antidrogen-Einsatz ermöglichte es somit erst, das Leid der Tiere zu beenden, die unter den Bedingungen im Haus des Tatverdächtigen massiv gelitten hatten.

Ermittlungsverfahren wegen Drogenanbau und Tierquälerei

Gegen den Bewohner des Hauses in Atarfe wurden nach dem Zugriff entsprechende Verfahren eingeleitet. Der Fokus der Ermittlungen liegt einerseits auf dem illegalen Anbau der 689 Marihuana-Pflanzen. Andererseits muss sich die verantwortliche Person nun auch wegen der Misshandlung der beiden Hündinnen verantworten.

Die Guardia Civil hat den Fall übernommen, wobei die Entdeckung der Tiere den Einsatzkräften zufolge eine direkte Folge der Ermittlungen im Drogenmilieu war. Die Tiere wurden aus der Situation gerettet, während die rechtliche Aufarbeitung der Vorfälle durch die zuständigen Stellen in der Provinz Granada fortgeführt wird.

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