Früher Startschuss: Coalición Canaria bereitet Präsidentschaftskandidatur für 2027 vor

Früher Startschuss: Coalición Canaria bereitet Präsidentschaftskandidatur für 2027 vor

Die kanarische Regierungspartei Coalición Canaria (CC) beginnt bereits jetzt mit den Vorbereitungen für die Regionalwahlen 2027. Am kommenden Samstag wird in Santa Cruz de Tenerife das Regelwerk für die Wahl des Spitzenkandidaten verabschiedet und das Team für das Wahlprogramm ernannt.

19. Mai 20262 Min. Lesezeitde

Weichenstellung für die Regionalwahlen 2027

Obwohl die nächsten regulären Wahlen auf den Kanarischen Inseln erst für das Jahr 2027 angesetzt sind, treibt die Regierungspartei Coalición Canaria (CC) ihre internen Vorbereitungen bereits jetzt massiv voran. Wie die Parteiführung offiziell bekannt gab, fällt der Startschuss für den Auswahlprozess des künftigen Präsidentschaftskandidaten an diesem Samstag, den 23. Mai.

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Schauplatz dieses strategisch wichtigen Treffens ist Santa Cruz de Tenerife. Dort kommt der Nationale Politrat (Consejo Político Nacional) zusammen, das höchste Entscheidungsgremium der Nationalisten zwischen den Parteitagen. Ziel der Sitzung ist es, die formalen Regeln festzulegen, nach denen der Spitzenkandidat oder die Spitzenkandidatin für das höchste Amt der Inselgruppe bestimmt wird.

Fokus auf Programm und Strategie

Neben der Personalfrage geht es bei der Zusammenkunft am kommenden Samstag auch um die inhaltliche Ausrichtung der kommenden Jahre. Der Politrat wird ein spezielles Team benennen, das mit der Ausarbeitung des Wahlprogramms und der Kampagnenstrategie betraut ist.

Die Leitung dieses Gremiums übernimmt das Sekretariat für politische Strategie und Wahlen, das unter der Federführung von José Miguel Barragán steht. Damit signalisiert die Partei, dass sie frühzeitig ein fundiertes politisches Projekt für die Zukunft der Kanaren präsentieren möchte, anstatt sich lediglich auf tagespolitische Reaktionen zu beschränken.

Geschlossenheit über acht Inseln hinweg

David Toledo, der nationale Organisationssekretär der Coalición Canaria, betonte im Vorfeld der Sitzung die Bedeutung dieses Schrittes. Er bezeichnete die Einberufung als Beginn einer neuen Phase der politischen und organisatorischen Arbeit. Laut Toledo präsentiere sich die Partei derzeit als geschlossene Einheit, die auf allen acht Inseln des Archipels fest verwurzelt sei.

Die Partei sieht sich selbst als "nützliches Werkzeug" für die Belange der kanarischen Bevölkerung. Mit dem nun eingeleiteten Prozess wolle man Verantwortung übernehmen und den Blick sowohl auf die aktuelle Regierungsarbeit als auch auf die langfristige Entwicklung der Region richten.

Rückblick und Ausblick

In der laufenden Legislaturperiode wird die kanarische Regierung von Fernando Clavijo angeführt, der ebenfalls aus den Reihen der Coalición Canaria stammt. Ob Clavijo erneut ins Rennen gehen wird oder ob der nun verabschiedete Regelkatalog den Weg für neue Gesichter ebnet, bleibt abzuwarten.

Zusätzlich zur Regelung der Kandidatenkür wird der Politrat am Samstag auch aktuelle politische Themen analysieren, die die Inseln derzeit bewegen. Damit unterstreicht die CC ihren Anspruch, die politische Agenda auf dem Archipel aktiv mitzugestalten und sich frühzeitig für den Urnengang in drei Jahren zu positionieren.

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