Großprojekt gegen den Stau: 58 Millionen Euro für Ausbau der Nordautobahn TF-5 vergeben
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Großprojekt gegen den Stau: 58 Millionen Euro für Ausbau der Nordautobahn TF-5 vergeben

Die Regionalregierung hat den Ausbau der Nordautobahn TF-5 auf Teneriffa beschlossen. Für 58 Millionen Euro wird zwischen Guamasa und dem Flughafen Los Rodeos eine dritte Fahrspur errichtet, um die täglichen Staus zu bekämpfen. Die Arbeiten sollen noch vor Ende des Jahres beginnen.

22. Mai 20262 Min. Lesezeitde

Die Verkehrssituation auf Teneriffas Nordautobahn (TF-5) steht vor einer maßgeblichen Veränderung. Wie offizielle Stellen der Regionalregierung mitteilen, wurde nun der Auftrag für den Bau einer dritten Fahrspur im Bereich zwischen Guamasa und dem Flughafen Los Rodeos vergeben. Mit einem Investitionsvolumen von rund 58 Millionen Euro soll eines der nadelöhrartigsten Teilstücke der Insel entlastet werden.

Den Zuschlag für dieses Großprojekt erhielt eine Bietergemeinschaft (UTE), bestehend aus den Unternehmen Ferrovial Construcción und Asyota Asfaltos y Obras. Ziel der Maßnahme ist es, die chronischen Staus, die täglich Tausende von Pendlern und Reisenden auf der Nordroute belasten, spürbar zu reduzieren.

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Zeitplan und Umfang der Bauarbeiten

Nach aktuellen Planungen der zuständigen Behörden sollen die Baumaschinen noch vor Ende dieses Jahres anrollen. Das Projekt umfasst nicht nur die reine Asphaltierung einer zusätzlichen Spur, sondern erfordert komplexe Anpassungen an der bestehenden Infrastruktur. Da der Abschnitt zwischen Guamasa und dem Flughafen (Tenerife Norte) zu den am stärksten frequentierten Straßen der Insel gehört, stellt die Logistik während der Bauphase eine besondere Herausforderung dar.

Die Investitionssumme von exakt 58 Millionen Euro unterstreicht die Priorität, die der Verbesserung der Mobilität im Norden Teneriffas beigemessen wird. Die TF-5 gilt seit Jahren als überlastet, was regelmäßig zu massiven Zeitverlusten im Berufsverkehr führt.

Strategische Bedeutung für den Norden Teneriffas

Die Erweiterung um eine dritte Fahrspur ist Teil eines umfassenderen Plans zur Umgestaltung der Verkehrsströme auf der Insel. Insbesondere der Bereich um Guamasa fungiert als kritischer Punkt, an dem sich der Verkehr aus den nördlichen Gemeinden mit dem Zubringerverkehr zum Flughafen und in Richtung der Hauptstadt Santa Cruz mischt.

Durch die Entflechtung der Fahrspuren erhoffen sich die Planer:

  • Eine höhere Fließgeschwindigkeit in den Stoßzeiten.
  • Eine Reduzierung der Unfallgefahr durch weniger Stop-and-Go-Verkehr.
  • Eine bessere Anbindung des Flughafens Los Rodeos an das Umland.

Herausforderungen während der Realisierung

Obwohl der Baustart für das Jahresende terminiert ist, müssen sich Autofahrer auf temporäre Einschränkungen einstellen. Die Ausführung durch die beauftragte Unternehmensgruppe wird unter laufendem Betrieb stattfinden müssen, da die TF-5 die einzige leistungsfähige Verbindung zwischen dem Norden und dem Ballungsraum Santa Cruz/La Laguna darstellt.

Die Behörden betonen, dass die Vergabe an die UTE Ferrovial-Asyota nach einer sorgfältigen Prüfung der technischen und wirtschaftlichen Angebote erfolgte. Mit dem Baubeginn wird ein langjähriges Versprechen gegenüber den Anwohnern und Pendlern der Region eingelöst, die seit Jahrzehnten unter der prekären Verkehrslage leiden.

Ob die zusätzliche Spur allein ausreicht, um das Problem der "Colas" (Staus) dauerhaft zu lösen, bleibt abzuwarten. Dennoch markiert die Investition von 58 Millionen Euro den bisher deutlichsten Schritt zur Modernisierung der Infrastruktur im Norden der Insel.

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