
Invasive Art erreicht die Kanaren: Erste Asiatische Hornisse in Las Palmas entdeckt
In Las Palmas de Gran Canaria wurde das erste Nest der Asiatischen Hornisse auf den Kanarischen Inseln entdeckt. Die Behörden haben mit 93 gefundenen Exemplaren Alarm geschlagen und weitreichende Kontrollmaßnahmen sowie Fallen im Stadtgebiet installiert.
Alarmbereitschaft in Las Palmas: Erster Fund der Asiatischen Hornisse
Die Behörden auf den Kanarischen Inseln haben den ersten offiziellen Nachweis der Asiatischen Hornisse (Vespa velutina) im Archipel bestätigt. Dieser Fund markiert einen kritischen Punkt für das lokale Ökosystem, da die invasive Art bisher auf den Inseln nicht heimisch war. Entdeckt wurde ein einzelnes Nest direkt im Stadtgebiet von Las Palmas de Gran Canaria.
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Nach offiziellen Angaben der kanarischen Regierung wurden in dem betroffenen Nest insgesamt 93 Exemplare der Hornisse identifiziert. Der Fundort im urbanen Zentrum der Inselhauptstadt hat umgehend umfangreiche Schutz- und Kontrollmaßnahmen ausgelöst, um eine weitere Ausbreitung der Spezies zu verhindern.
Sofortmaßnahmen der Behörden eingeleitet
Um die Situation unter Kontrolle zu bringen, arbeiten verschiedene Institutionen eng zusammen. Das Netzwerk zur Überwachung invasiver Arten (RedEXOS) koordiniert die Einsätze gemeinsam mit dem Cabildo de Gran Canaria und der Stadtverwaltung von Las Palmas.
Folgende Schritte wurden bereits eingeleitet:
- Installation von Lockfallen: In der unmittelbaren Umgebung des Fundortes werden spezielle Fallen aufgestellt. Diese dienen primär dazu, das Ausmaß der Population zu bestimmen und festzustellen, ob bereits weitere Nester existieren.
- Abgrenzung des betroffenen Gebiets: Durch die Fallen soll eine klare Zone definiert werden, in der sich die Insekten bewegen, um gezielte Bekämpfungsstrategien anzuwenden.
- Monitoring: Die Experten beobachten die Entwicklung genau, um eine Etablierung der Art auf Gran Canaria im Keim zu ersticken.
Warum die Asiatische Hornisse eine Gefahr darstellt
Die Ankunft der Vespa velutina wird von Umweltschützern und Behörden mit großer Sorge betrachtet. Die invasive Art ist dafür bekannt, heimische Insektenpopulationen, insbesondere Honigbienen, massiv zu dezimieren. Da die kanarische Flora und Fauna in einem sensiblen Gleichgewicht steht, könnte eine unkontrollierte Ausbreitung schwerwiegende Folgen für die Biodiversität und die lokale Imkerei haben.
Bisher handelt es sich laut den offiziellen Meldungen um einen isolierten Vorfall mit einem einzigen Nest. Dennoch ist die Wachsamkeit hoch, da die klimatischen Bedingungen auf den Inseln eine Ansiedlung begünstigen könnten.
Aufruf zur Mithilfe der Bevölkerung
Die kanarische Regierung betont, wie wichtig die Unterstützung der Bürger bei der Früherkennung ist. Anwohner in Las Palmas de Gran Canaria und darüber hinaus werden gebeten, verdächtige Insekten oder Neststrukturen umgehend zu melden.
Hierbei ist jedoch Vorsicht geboten: Bürger sollten keinesfalls versuchen, Nester eigenständig zu entfernen oder den Tieren zu nahe zu kommen. Die Meldung sollte über die offiziellen Kanäle des RedEXOS-Netzwerks erfolgen, damit Fachkräfte die Identifizierung und Beseitigung übernehmen können. Nur durch eine schnelle Lokalisierung weiterer möglicher Standorte kann verhindert werden, dass sich die Asiatische Hornisse dauerhaft auf den Kanaren festsetzt.
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