
Jungunternehmer auf Fuerteventura: 235 Schüler präsentieren eigene Kooperativen auf großer Messe
Auf Fuerteventura haben 235 Schüler im Rahmen des Programms 'Enseñar para Emprender' 15 eigene Schulkooperativen vorgestellt. Das vom kanarischen Beschäftigungsdienst mit über 165.000 Euro geförderte Projekt soll den Unternehmergeist und die Praxisnähe im Unterricht stärken.
Unternehmergeist im Klassenzimmer: Fuerteventuras Jugend zeigt Initiative
In der Hauptstadt von Fuerteventura herrschte in dieser Woche reges Treiben, als junge Talente ihre ersten Schritte in die Welt der Wirtschaft wagten. Insgesamt 235 Schülerinnen und Schüler versammelten sich zur „Feria de Cooperativas“, einer Messe für Schulkooperativen, die im Rahmen des Programms „Enseñar para Emprender“ (Lehren um zu unternehmen) stattfand.
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Das Projekt zielt darauf ab, Schülern bereits in jungen Jahren praktische Einblicke in unternehmerische Abläufe zu geben. Dabei geht es nicht nur um theoretisches Wissen, sondern um das reale Erleben von Teamarbeit, Produktentwicklung und Vermarktung.
Die Zahlen hinter dem Bildungsprojekt
Hinter der Veranstaltung steht eine solide finanzielle und organisatorische Struktur. Die kanarischen Behörden, konkret der Kanarische Beschäftigungsdienst (Servicio Canario de Empleo), fördern diese Initiative in der östlichen Provinz mit einer Summe von insgesamt 165.580 Euro. Die operative Verwaltung und Umsetzung des Projekts liegt in den Händen der Universitätsstiftung von Las Palmas (Fundación Universitaria de Las Palmas).
Die Eckdaten der aktuellen Messe auf Fuerteventura im Überblick:
- Teilnehmer: 235 Schülerinnen und Schüler.
- Betreuung: 22 Lehrkräfte begleiteten die Projekte.
- Struktur: Insgesamt 15 Schulkooperativen wurden präsentiert.
- Finanzierung: 165.580 Euro Gesamtförderung für die Region.
Von der Idee zum fertigen Stand
Die Schüler präsentierten auf der Messe eine breite Palette an Produkten und Dienstleistungen, die sie im Laufe des Schuljahres in ihren eigenen kleinen Genossenschaften entwickelt haben. Dabei mussten sie den gesamten Prozess eines Start-ups durchlaufen: von der Gründungsversammlung über die Festlegung des Firmennamens und des Logos bis hin zur eigentlichen Produktion.
Die Lehrkräfte fungieren in diesem Prozess eher als Mentoren denn als klassische Lehrer. Sie unterstützen die Jugendlichen dabei, Verantwortung zu übernehmen und demokratische Entscheidungen innerhalb ihrer Kooperativen zu treffen. Die Messe in der Hauptstadt der Insel bildet den feierlichen Abschluss und die Plattform, um die Ergebnisse der Öffentlichkeit vorzustellen.
Förderung der lokalen Wirtschaftskompetenz
Die Initiative „Enseñar para Emprender“ ist Teil einer langfristigen Strategie, um die Beschäftigungsfähigkeit auf den Kanarischen Inseln zu verbessern. Indem jungen Menschen frühzeitig Werkzeuge an die Hand gegeben werden, um eigene Geschäftsideen zu entwickeln, soll die Abhängigkeit von klassischen Angestelltenverhältnissen verringert und die Innovationskraft der Region gestärkt werden.
Die finanzielle Unterstützung durch den Beschäftigungsdienst unterstreicht die Bedeutung, die der praktischen Ausbildung beigemessen wird. Es geht darum, die Lücke zwischen schulischer Theorie und der Realität des Arbeitsmarktes zu schließen. Für die 235 Teilnehmer auf Fuerteventura war dieser Tag somit weit mehr als nur ein Schulausflug – es war ein erster Testlauf für ihre berufliche Zukunft.
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