
Millionen-Förderung für kanarische Landwirtschaft: 32,8 Millionen Euro bereits ausgezahlt
Im Rahmen des europäischen Strategieplans PEPAC 2023-2027 wurden bereits 32,8 Millionen Euro an den kanarischen Primärsektor ausgezahlt. Bei einem Treffen auf El Hierro präsentierte die Regionalregierung Anpassungen bei der Förderung von Junglandwirten, der Modernisierung von Betrieben und Umweltmaßnahmen.
Das kanarische Ministerium für Landwirtschaft, Viehzucht und Fischerei hat eine Bilanz der bisherigen Mittelvergabe im Rahmen des Strategieplans der Gemeinsamen Agrarpolitik (PEPAC) für den Zeitraum 2023 bis 2027 gezogen. Im Rahmen der achten Sitzung des zuständigen Überwachungsausschusses, die auf der Insel El Hierro stattfand, wurde die Summe der bereits ausgezahlten Fördergelder konkretisiert. Insgesamt sind demnach 32,8 Millionen Euro an den Primärsektor der Kanarischen Inseln geflossen.
Diese Finanzmittel sind Teil eines umfassenden europäischen Programms, das durch die Regionalregierung verwaltet wird. Ziel der Zusammenkunft auf El Hierro war es, den aktuellen Stand der Umsetzung zu analysieren und die Wirksamkeit der verschiedenen Förderlinien zu bewerten.
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Strategische Anpassungen in der Förderstruktur
Der zuständige Inselrat Narvay Quintero erläuterte während des Treffens, dass die Regionalregierung gezielte Änderungen an den strategischen Leitlinien des Programms vorgenommen hat. Diese Modifikationen betreffen wesentliche Bereiche der ländlichen Entwicklung und der landwirtschaftlichen Produktion.
Ein Schwerpunkt der Anpassungen liegt auf der Unterstützung von Junglandwirten und Nachwuchskräften in der Viehzucht. Durch die Überarbeitung der entsprechenden Subventionsrichtlinien soll der Sektor für die kommende Generation attraktiver gestaltet werden. Die Regierung reagiert damit auf die Notwendigkeit, den Fortbestand landwirtschaftlicher Betriebe auf dem Archipel zu sichern.
Modernisierung und Umweltmaßnahmen im Fokus
Neben der Nachwuchsförderung bilden zwei weitere Säulen das Fundament der aktuellen Mittelverwendung:
- Modernisierung von Betrieben: Ein Teil der 32,8 Millionen Euro wurde gezielt für die technische und strukturelle Erneuerung von landwirtschaftlichen und viehwirtschaftlichen Ausbeutungen eingesetzt. Dies soll die Wettbewerbsfähigkeit der lokalen Erzeuger stärken.
- Agrarumweltmaßnahmen: Ein wesentlicher Aspekt der PEPAC-Strategie sind Förderungen, die an ökologische Kriterien geknüpft sind. Diese Linien unterstützen Praktiken, die über die reine Produktion hinausgehen und einen Beitrag zum Erhalt der natürlichen Ressourcen leisten.
Die Regionalverwaltung hob hervor, dass die Einführung dieser Modifikationen notwendig war, um die Effizienz der Mittelvergabe zu steigern und die Programme besser an die Realität der kanarischen Landwirte anzupassen.
Überwachung und Ausblick bis 2027
Der Überwachungsausschuss fungiert als Kontrollorgan, um sicherzustellen, dass die europäischen Gelder gemäß den festgelegten Zielen des Strategieplans 2023-2027 verwendet werden. An der Sitzung nahmen neben Regierungsvertretern auch verschiedene Akteure des Sektors teil, um die bisherigen Ergebnisse zu validieren.
Die Summe von 32,8 Millionen Euro markiert einen wichtigen Meilenstein in der laufenden Förderperiode. Die Behörden betonten die Bedeutung dieser Zahlungen für die Stabilität des Primärsektors auf allen Inseln des Archipels. Für die kommenden Jahre bleibt das Ziel bestehen, die Verwaltung der PEPAC-Mittel kontinuierlich zu optimieren, um den spezifischen Herausforderungen der kanarischen Landwirtschaft gerecht zu werden.
Die Sitzung auf El Hierro unterstreicht zudem die Dezentralisierung der politischen Arbeit, indem wichtige Entscheidungen und Bilanzen direkt in den verschiedenen Inselterritorien präsentiert werden. Die Fortführung der strategischen Linien in den Bereichen Modernisierung und Umweltschutz bleibt für die verbleibende Laufzeit des Programms bis 2027 maßgeblich.
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