Radarfalle Mittelmeerküste: DGT kündigt massive Kontrollwelle auf AP-7 und A-7 an
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Radarfalle Mittelmeerküste: DGT kündigt massive Kontrollwelle auf AP-7 und A-7 an

Ab dem 23. Mai 2026 verschärft die spanische Verkehrsbehörde DGT die Geschwindigkeitsüberwachung auf den Autobahnen AP-7 und A-7. Mit über 300 Radarwagen und 28 Hubschraubern wird gegen Raser vorgegangen, um die steigenden Unfallzahlen an der Mittelmeerküste zu senken. Besonders Mietwagenfahrer und Urlauber müssen mit schnellen Bußgeldern rechnen.

19. Mai 20262 Min. Lesezeitde

Die spanische Verkehrsbehörde (DGT) hat für das Frühjahr 2026 eine umfassende Überwachungsoffensive auf den wichtigsten Verkehrsachsen entlang der Mittelmeerküste angekündigt. Betroffen sind insbesondere die Autobahnen AP-7 und A-7. Ziel der Maßnahme ist es, die steigende Zahl der Verkehrsunfälle einzudämmen und die Einhaltung der Geschwindigkeitsbegrenzungen während der reisestarken Feiertage sicherzustellen.

Zeitraum und Umfang der Kontrollen

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Die verstärkten Überwachungsmaßnahmen beginnen am 23. Mai 2026 und erstrecken sich über einen Zeitraum von zwei Wochen bis zum 5. Juni 2026. Dieser Zeitraum wurde bewusst gewählt, da er die verkehrsintensiven Wochenenden rund um Pfingsten und Fronleichnam einschließt.

Um eine lückenlose Kontrolle zu gewährleisten, setzen die Behörden massiv auf Technik und Personal:

  • 312 mobile Radarfahrzeuge werden flexibel an wechselnden Standorten positioniert.
  • 28 Hubschrauber, die mit dem hochpräzisen Pegasus-Kamerasystem ausgestattet sind, überwachen den Verkehrsfluss aus der Luft.

Regionale Schwerpunkte an der Mittelmeerküste

Die Kontrollen konzentrieren sich auf drei Hauptabschnitte der Küstenautobahnen, die als besonders unfallträchtig gelten:

  1. Tarragona bis Castellón
  2. Valencia bis Alicante
  3. Cartagena bis Almería

Hintergrund dieser Entscheidung ist die besorgniserregende Unfallstatistik des laufenden Jahres. Seit Beginn des Jahres 2026 verzeichneten die Behörden auf diesen Strecken bereits 51 Todesopfer im Straßenverkehr. Dies entspricht einer Steigerung von 12 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.

Bußgeldkatalog und Sanktionen

Die spanischen Behörden greifen bei Geschwindigkeitsüberschreitungen hart durch. Die Strafen sind gestaffelt und richten sich nach der Schwere des Verstoßes:

  • 100 Euro Bußgeld bei einer Überschreitung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit um bis zu 20 km/h.
  • 300 Euro Bußgeld ab einer Überschreitung von 30 km/h.
  • 600 Euro Bußgeld sowie der Abzug von 6 Strafpunkten bei Überschreitungen ab 50 km/h über dem Limit.

Auf der AP-7 gilt grundsätzlich ein Tempolimit von 120 km/h. In ausgewiesenen Baustellenbereichen ist die Geschwindigkeit jedoch strikt auf 80 km/h begrenzt.

Besondere Pflichten für Mietwagenunternehmen

Auch Urlauber und Residenten, die mit Mietfahrzeugen unterwegs sind, können sich der Strafverfolgung nicht entziehen. Die gesetzlichen Vorgaben verpflichten Mietwagenfirmen dazu, die Daten der Fahrzeughalter bzw. Mieter innerhalb einer Frist von 15 Tagen an die Verkehrsbehörde zu übermitteln. Sollten die Unternehmen dieser Meldepflicht nicht nachkommen, drohen ihnen empfindliche Strafen in Höhe von 1.500 Euro pro Einzelfall.

Was bedeutet das für Leser in Spanien?

Wer in der Zeit zwischen Ende Mai und Anfang Juni auf den Küstenautobahnen unterwegs ist, sollte penibel auf die Beschilderung achten. Besonders in Baustellenbereichen, in denen das Limit auf 80 km/h sinkt, wird verstärkt kontrolliert. Da die Halterdaten bei Mietwagen zügig weitergegeben werden müssen, erreichen Bußgeldbescheide die Betroffenen oft schneller als erwartet. Residenten mit spanischem Führerschein riskieren zudem den Verlust wertvoller Punkte in ihrem Punktekonto, was bei schweren Verstößen langfristige Folgen für die Fahrerlaubnis haben kann.

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