
Strenge neue Strandregeln für Gran Canaria: Rauchverbot und Schirm-Zonen kommen
Die Inselverwaltung von Gran Canaria führt neue Verordnungen für die Strände ein. Neben einem inselweiten Rauchverbot an 32 Stränden werden in Maspalomas und Playa del Inglés feste Zonen für Sonnenschirme sowie eine Reservierungs-App eingeführt. Auch für Hunde und Drohnen gelten strikte Vorgaben und hohe Bußgelder.
Neue Ordnung an den Küsten von Gran Canaria
Die Inselverwaltung von Gran Canaria hat umfassende Neuregelungen für den Besuch der Küstenabschnitte beschlossen. Ziel dieser Maßnahmen ist es, die Sauberkeit der Strände massiv zu verbessern und die Umweltbelastung durch Abfälle zu reduzieren. Insbesondere die stark frequentierten Zonen im Süden der Insel stehen im Mittelpunkt der neuen Verordnungen, die sowohl organisatorische als auch ökologische Aspekte abdecken.
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Strenge Regeln für Sonnenschirme in Maspalomas und Playa del Inglés
Ab dem 18. Mai 2026 treten für die Strände von Maspalomas, Playa del Inglés und San Agustín spezifische Vorschriften für das Aufstellen von Sonnenschirmen in Kraft. Ein freies Platzieren der Schirme ist dann nicht mehr gestattet; stattdessen müssen Besucher markierte Zonen nutzen, die von den Behörden eigens dafür ausgewiesen werden.
Um den Koordinationsaufwand während der besucherstarken Sommermonate zu bewältigen, wird die Nutzung der App „PlayaGC“ nahegelegt. Über diese Anwendung können Plätze vorab reserviert werden. Wer sich nicht an die räumliche Begrenzung hält und seinen Sonnenschirm außerhalb der markierten Bereiche platziert, muss mit einem Bußgeld von 150 Euro rechnen.
Inselfreies Rauchverbot tritt in Kraft
Eine wesentliche Neuerung zum Schutz der Natur betrifft das Rauchen. Dieses ist ab sofort an sämtlichen 32 öffentlichen Stränden der Insel untersagt. Die Notwendigkeit dieses Verbots verdeutlichen offizielle Zahlen: Im Jahr 2025 wurden allein am Strand von Maspalomas 1,8 Tonnen Zigarettenstummel eingesammelt.
Die finanziellen Sanktionen bei Missachtung sind gestaffelt:
- Ein einfacher Verstoß gegen das Rauchverbot wird mit 100 Euro geahndet.
- Im Falle von wiederholten Verstößen kann die Strafe auf bis zu 600 Euro ansteigen.
Inselpräsident Antonio Morales kündigte an, dass zur Überwachung der neuen Regeln und zur Steigerung der Sicherheit insgesamt 28 zusätzliche Strandwächter für die Saison eingesetzt werden.
Regelungen für Hunde und Drohnen
Für Haustierbesitzer bleiben die Einschränkungen bestehen. Der Aufenthalt mit Hunden ist weiterhin ausschließlich am Playa del Hombre und am Playa de Vargas gestattet. Hierbei gilt eine strikte zeitliche Begrenzung: Der Zugang ist nur im Zeitraum zwischen 19 Uhr und 9 Uhr erlaubt.
Zudem weisen die Behörden auf die strengen Luftraumregeln hin. Das Steigenlassen von Drohnen ohne eine offizielle Genehmigung der AESA ist verboten. Wer ohne diese Erlaubnis ein Fluggerät betreibt, riskiert eine Strafe in Höhe von 1.000 Euro.
Was bedeutet das für Leser in Spanien?
Für Residenten und regelmäßige Besucher auf Gran Canaria bedeutet dies eine Umstellung der gewohnten Abläufe am Meer. Besonders die Planung des Strandtages in den Gebieten Maspalomas und Playa del Inglés erfordert durch die Schirm-Zonen und die empfohlene App-Nutzung mehr Vorlauf. Hundebesitzer müssen ihre Spaziergänge exakt auf die erlaubten Zeiten zwischen 19 Uhr und 9 Uhr an den zwei ausgewiesenen Stränden abstimmen. Da die Präsenz der Strandwächter um 28 Personen erhöht wird, ist mit einer konsequenten Durchsetzung der Bußgelder – insbesondere beim Rauchverbot – zu rechnen. Wer Gäste empfängt oder Immobilien vermietet, sollte auf die neuen Umweltvorgaben und die hohen Strafen bei Drohnennutzung ohne AESA-Lizenz hinweisen.
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